BMW
Der Motorradhersteller BMW hat seit 1923 insgesamt ca. 130
verschiedene Motorradmodelle vorgestellt. motoclub.de
möchte diese vom Beginn bis zur legendären R 90 S, die 1973 erschien, behandeln. Dabei geht es uns in erster Linie nicht darum, zum wiederholten Male die Geschichte des Hauses BMW nachzuzeichnen; dazu gibt es sehr viele und ausführliche Bücher
im Handel. Wir möchten mehr um die Erfahrungen, die beim Betrieb der Motorräder gemacht wurden, und um ganz praktische Hinweise, die die “Freude am Fahren” auch bei den alten Modellen vermitteln sollen, auf diesen Seiten darstellen. Wer
Interesse an der Historie hat, dem seien diese Links empfohlen:
BMW Modellübersicht
BMW Internetarchiv (bis jetzt nur Vorkriegsdokumente erfasst).

Sie benötigen BMW Ersatzteile?
Neben den grossen und kleinen Teilemärkten, die Sie in unserem Serviceteil aufgeführt sehen, haben sich eine Reihe von Händlern auf BMW-Ersatzteile spezialisiert. Dort finden Sie
zu den Nachkriegsmotorrädern wirklich (fast) alles, mit Glück bekommen Sie auch das eine oder andere Vorkriegsteil. Und alle sind im Internet vertreten, also surfen und Teilesuchen gleichzeitig! Viel Glück bei der Teilejagd!
Zunächst einmal eine Buchvorstellung: Das Buch “BMW Motorräder
1923 - 1969” stellt mit Hilfe von teilweise noch nie veröffentlichtem Bildmaterial die BMW Motorräder vom Beginn bis zu den Vollschwingenmodellen R50, R60 und R69S vor. Dieses Buch ist
direkt beim Johann Kleine-Vennekate-Verlag über Internet zum Preis von 36 Euro zu bestellen.
Rabenbauer Tolle Internet-Seite, viele gute Schraubertips für BMW ab 1949, besonders bis R 69 S! Uli´s Motorradladen, Frankfurt (Nachkriegsteile von R 24 bis R 90 S), mit online-E-Teil-KatalogOmega-Oldtimer, Braunschweig (Nachkriegsteile bis R 69S, auch AWO und EMW Teile)
Kornhas, Karlsruhe R24 - /5/6/7, guter online-Teilekatalog!
Die Versorgung mit BMW-Vorkriegsteilen wird durch den BMW Veteranenclub Deutschland sichergestellt.
aus dem BMW Handbuch
Tank einer BMW R 39
Die erste Generation: die “Dreiecksrohrrahmenmodelle”Die ersten Motorräder von BMW, vom Konstrukteur Max Friz der Legende nach auf einem Bierdeckel entworfen, gehören heute zu den gesuchten Modellen. Dabei ist die Modellvielfalt noch überschaubar. Es wurden Boxermodelle mit 500 und 750 cc sowie wenige Einzylindermodelle mit 250 cc gebaut. Bis 1930 waren Motorräder dieser ersten Generation bei BMW in der Produktion. Hier klicken
Die zweite Generation: PreßstahlrahmenmodelleEnde der zwanziger Jahre kamen Fahrgestelle mit Preßstahlrahmen in Mode. Neben einem neuen Design versprachen sich nicht wenige Hersteller auch geringere Produktionskosten, wenn hohe Stückzahlen von Rahmen abgesetzt werden konnten. Neben BMW hat auch Wanderer und später Zündapp auf dieses Rahmenprinzip gesetzt. Bei BMW entstanden sowohl Einzylinder von 200 bis 400cc als auch Boxermodelle, welche alle in der 750cc Klasse fuhren. Hier klicken
Die dritte (Boxer-) Generation: R 5 bis R 68Mitte der dreißiger Jahre hatte BMW kein wettbewerbsfähiges Mittelklassemodell im Programm. Man hat zwar die 750cc Modelle konstant modellgepflegt und war auch im unteren Segment mit der R2 ganz gut vertreten, aber in der 500cc Mittelklasse hatte man ausser der R4 nichts anzubieten und war mit diesem Einzylindermodell schlichtweg nicht wettbewerbsfähig. Die Konkurrenz hat jedoch nicht geschlafen, insbesondere aus Nürnberg konnte Zündapp durch so gelungene und erfolgreiche Modelle wie die K 500 erhebliche Marktanteile gewinnen. Jedoch hatte BMW mit dem 1936 erschienenen Modell R 5 eine Antwort parat: leistungsstark und langlebig überzeugte dieses Modell und die davon abgeleiteten Derivate noch fünfzehn Jahre später. Hier klicken
Einzylinder der dritten Generation: R 20 bis R 25/3Nachdem die neuen Boxermodelle, allen voran die beliebte R 5, auf dem Markt einschlugen wie eine Granate, hat BMW 1937 auch neue Einzylindermodelle vorgestellt, wenngleich die etwas antiquiert wirkende R 35 noch bis 1940 produziert wurde. Hier klicken
Die “Gummikuh” wird geboren: Schwingenmodelle R 26 bis R 69 SNachdem nach dem Krieg eine neue Motorengeneration für die Modelle R 51/3 und R 67 entworfen wurde, waren es 1955 die Fahrgestelle, welche komplett neu überarbeitet wurden und mit modellgepflegten Motoren bis 1969 in München produziert wurden. Auch bei den Einzylindern kamen dann noch zwei 250cc Modelle im neuen Fahrgestell hinzu. Die Modelle R 26 und R 27 sollten bis heute die letzten Einzylinder mit Gelenkwellen-Antrieb bleiben. Hier klicken
Eine kleine Revolution: die /5 Modellreihe und die legendäre R 90 S 1969 sollte bei BMW alles anders werden. Zum zweiten Mal in der Firmengeschichte (nach der legendären BMW R5 anno 1936) wurden gleichzeitig Fahrgestell und Motoren komplett überarbeitet vorgestellt. Und die Produktion wurde ins preußische Berlin verlagert. Böse Zungen behaupten, dass BMW von nun an “Berliner Motorrad-Werke” bedeuteten würde. Hier klicken
Motor einer BMW R63
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