Zündapp K 800

Paul Simsa hat sich eine Zündapp K 800 gekauft - im Jahre 1957. An dieser Stelle möchte motclub.de von den Erfahrungen berichten, wie er das Motorrad erlebt hat - und zwar als Oldtimer, der zu  dieser Zeit durchaus noch Ansprüche an die Alltagstauglichkeit zu erfüllen hatte. Der gesamte Bericht kann  hier angesehen und ausgedruckt werden.

 Die Zündapp K 800, gebaut von 1933 bis 1938, war das seinerzeit hubraumstärkste deutsche Serienmotorrad. Der seidenweiche Motorenlauf erinnert heute (konstruktionsbedingt) an den VW-Käfer. Wie der Bericht von Simsa zeigt, gab es aber bei der Konstruktion, sowohl was den Motor aber auch das Fahrwerk betrifft, Licht und Schatten. Dass das Motorrad leistungsmässig durchaus gut motorisiert war, zeigt das Diagramm unten. Und das sind gemessene Werte, keine Hersteller-Handbuchangaben! Im unteren und mittleren Drehzahlbereich kann die K 800 hier durchaus mit einer viel moderneren Nachkriegs-BMW R 60 mithalten; jedoch waren sowohl die Seitenventiler Konstruktion als auch die drehzahlempfindlichen Nadellager am Pleuelfuss jenseits der 4500 Touren p.M. schnell am Ende.  Heute gehört die K 800 zu den vielbeachteten Motorrädern einer jeden Rallye.

Der Motor erinnert im Aufbau stark an eine PKW- Konstruktion: zentraler Vergaser, Verteiler mit einer Zündspule und 4 Zylinder Boxerprinzip gab es in einigen Wagen...

Noch mehr Informationen im Netz zu K800

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